Andreas Gömmel

Andreas Gömmel geboren 1978, hat quasi auf dem zweiten Bildungsweg zur Komposition gefunden und verfestigteseine autodidaktischen  Grundlagen erst im Alter von über 30 Jahren durch Unterricht bei C. J. Walter und vor allem bei A. N. Tarkmann. Er schrieb Werke für verschiedenste Blasorchester-Besetzungen über Solokonzerte („4|5|6“ für Solo-Blockflöte(n), Klavier und Streicher) bis zum sinfonischen Orchester („Zaide“). Seine (sehr freie) Bearbeitung „Flosshilde, Mon Amour – Der Ring und vier weitere, beliebte Opern in sechs Minuten“ für Hornoktett wurde im August 2016 von den Hornisten des Bayreuther Festspielorchesters uraufgeführt. In seinem Parallelberuf beschäftigt er sich mit den physikalischen Aspekten von Schall und Schwingungsphänomenen.   Für das duo pianoworte komponierte Andreas Gömmel: Der […]

Jan Michael Haase

Jan Michael Haase geb. 1954 in Duderstadt Musikalische Ausbildung in Hamburg, Frankfurt und USA. Als Pianist und Trompeter Gewinner mehrerer Preise. Studium Schulmusik, Dirigieren (Brückner-Rüggeberg), Komposition (Ligeti) und Klavier (Kahl). Jeweils zwei Jahre lang Musikalischer Leiter am Schauspielhaus in Kiel und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg bei Zadek. Seit 1988 selbständiger Musiker und Komponist. Als Komponist unter anderem in Hamburg (Thalia-Theater), München (Residenztheater), Berlin, Frankfurt, Bremen, Darmstadt und Wiesbaden tätig. Zahlreiche Hörspiel- und Filmmusikproduktionen (z. B. Comedian Harmonists, Ein letzter Wille, Martha Jellneck, Vergrabenes Kind). 1993 Preisträger per Hörervotum beim Wettbewerb des Deutschen Komponistenverbandes für Neue Tafelmusik. 1997 Auftragskomposition für Kammeroper des Theaters Linz in Zusammenarbeit mit F. K. Waechter […]

Friedrich Höricke

Friedrich Höricke geb. in Köln, lebt in Berlin Nach seiner Ausbildung an der Kölner Musikhochschule führt ihn seine weitere Ausbildung an das berühmte Curtis-Institut in Philadelphia/USA. Dort erhält er bei namhaften Pianisten wie Seymour Lipkin, Jorge Bolet, Mieczyslav Horszowski, dem Horowitz-Schüler Gary Graffinan und dem Gieseking-Schüler Marian Filar Unterricht. 1984 erhält Höricke den ersten Preis der Philadelphia Young Artists Competition und einen weiteren beim Liszt-Wettbewerb. Internationale Präsenz als Pianist gewinnt Friedrich Höricke durch Verpflichtungen in Amerika, Asien, West-, Mittel- und Osteuropa. Die Wiener Philharmoniker wählen ihn zum Solisten ihrer Europatournee im April 1999. Regelmäßige CD-Veröffentlichungen finden ein enthusiastisches Echo bei Presse und Publikum. 2004 wird sein erstes Klavierkonzert in der […]

Christoph J. Keller

Christoph J. Keller geb. 1959 in Geldern/Niederrhein Christoph Keller studierte an der Musikhochschule in Saarbrücken Schulmusik und Musikerziehung. Danach schloß er ein Konzertreifestudium mit Klavier als Hauptfach bei Jean Micault (Paris) an. Seit 1985 unterrichtet er an der Musikschule der Stadt Oldenburg/Oldbg. die Fächer Klavier, Kammermusik und Musiktheorie. Darüber hinaus ist Christoph J. Keller als Komponist und Pianist tätig; in Vorträgen und Seminaren vermittelt er Wissen über und Gedanken zur Musik. Bisher sind von ihm verschiedene Klavierwerke, Akkordeon-Literatur und Kammermusik beim Noetzel Verlag und beim Augemus Verlag erschienen. Für das duo pianoworte komponierte Christoph J. Keller: Die Kristallkugel Christophorus Die Flucht nach Ägypten Galgenlieder und mehr Der Taucher Die Schildbürger […]

Juliane Klein

Juliane Klein geb. 1966 in Berlin Jungstudentin 1978 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin in den Fächern Klarinette, Klavier, Komposition, Tonsatz und Improvisation. Von 1989 bis 1992 unterrichtete sie an derselben Hochschule Tonsatz und Komposition, 1993 folgte ein Aufbaustudium bei Helmut Lachenmann in Stuttgart. Zusammen mit Thomas Bruns gründete sie 1987 das „Kammerensemble Neue Musik Berlin“, dessen Leitung sie bis 1991 innehatte. Für ihre kompositorische Tätigkeit erhielt Juliane Klein zahlreiche Stipendien und Preise, u. a. vom Deutschen Musikrat, von der Akademie der Künste Berlin, der Villa Massimo Rom und der Cité Internationale des Arts Paris. Ihr Werkverzeichnis umfasst Kompositionen unterschiedlichster Genres und Besetzungen, Werke für das Musiktheater, Solostücke, […]

Prof. Alfred Koerppen

Prof. Alfred Koerppen geb. 1926 in Wiesbaden Sohn eines Dirigenten und Komponisten. Mit sechs Jahren erhielt er Musikunterricht, und bald entstanden erste Kompositionen. Seit 1939 war er Schüler des Musischen Gymnasiums in Frankfurt/Main. Während der Schulzeit nahm er Unterricht in Kompositionen und Musiktheorie bei Kurt Thomas. In diese Zeit fallen bereits zahlreiche Aufführungen seiner Musik. Nach dem Krieg war Koerppen zunächst als Organist und Musiklehrer in Frankfurt tätig, erste Werke wurden verlegt und der erhielt Kompositionsaufträge. 1948 wird Koerppen an die Landesmusikschule Hannover berufen. 1960 einjähriger Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom. 1967 Professur für Komposition und Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Seit 1970 internationale […]

Alexander Kuchinka

Alexander Kuchinka geb. 1967 in Klagenfurt. Lebt und arbeitet seit 1993 in Wien als Schauspieler, Regisseur, Autor und Musiker. Gründer und bis 2003 Leiter der Klagenfurter Sommerbühne „scherzo“, für die er die unterschiedlichsten Werke des musikalischen Theaters bearbeitete, schrieb und inszenierte. Seine musikalische Bandbreite reicht vom Kabarettchanson („Der Herr Kuchenkarl“) über Schauspiel- und Bühnenmusik („Die Marx Brothers“, „Cyrano“, „Der verkaufte Großvater“) bis zu eigenen Musicals („Odysseus fährt irr“, „Rössl – rejodelt“, „Piano und forte“, „Der Besuch des Schahs“). Musikalische Einstudierung mehrerer „Comedian Harmonists“-Produktionen sowie der ÖEA des Musicals „Emil und die Detektive“, musikalischer Begleiter für Chansonprogramme (Jacques Brel, Edith Piaf, Marlene Dietrich), immer wieder Betreuung von Kinder- und Schulprojekten („Lisa […]

Hans-Wilhelm Plate

Hans-Wilhelm Plate geb. 1947 in Peine. Nach dem Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Karl-Heinz Kämmerling (Klavier) und Alfred Koerppen (Komposition) ist Hans-Wilhelm Plate als Lehrer für Klavier an der Städtischen Musikschule Braunschweig und als Liedbegleiter tätig. Kompositionen: Vorwiegend Vokalmusik (zahlreiche Klavierlieder – auch solche mit zusätzlichen Instrumenten / Chorstücke), Kurzoper (nach Lessing), Kinderoper (nach Wilhelm Busch) Preise und Auszeichnungen: Studienaufenthalt in der Villa Massimo, Rom Stuttgarter Förderungspreis Förderpreis des Landes Niedersachsen u.a. Für das duo pianoworte komponierte Hans-Wilhelm Plate: Autobus-Variationen

Ronald Poelman

Ronald Poelman geb. 1954 in Holland Klavierstudium am Conservatorium Groningen (NL) mit Nebenfach Komposition, Abschluss in 1980, Weiterbildung am Conservatorium Zürich bei Erna Ronca (2000). Wichtige Impulse aus Zusammenarbeit und Begegnungen mit Peter Heilbut (Klavierpädagogik), Herbert Wiedemann (Klavierimprovisation), Jasper van `t Hof (Jazz) und Fritz Hegi (Musiktherapie). Integrative Musiktherapie (Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit, 1988 – 1992) und Initiatische Therapie (Todtmoos-Rütte, Abschluss 1997). Lebte in Hamburg, in Todtmoos (Schwarzwald) und seit 2001 in Oldenburg, Pianist in verschiedenen Formationen (PianoSax) und Ensembles (Tastissimo: Klavier zu 8 Händen), Lehrbeauftragter für Klavierimprovisation (Fachhochschule Frankfurt, Masterstudiengang Musiktherapie), Autor für den Verlag Nepomuk / Breitkopf & Härtel und Pianodidact, Initiator von Projekten im Bereich Wort/Musik, […]

Thomas Schmidt-Kowalski (†)

Thomas Schmidt-Kowalski (†) * 21. Juni 1949 in Oldenburg. † 5. Januar 2013 i n Oldenburg. “Mein musikalischer Lebensweg begann mit 12 Jahren unter dem erschütternden Eindruck einer Plattenaufnahme der 5. Symphonie von Beethoven unter Wilhelm Furtwängler. In der Folgezeit begann ich, mir das musikalische Rüstzeug autodidaktisch nahezubringen. Es war für mich von Anfang an vollkommen klar, daß ich Komponist werden wollte. Nach der Schulzeit begann ich ein Kompositionsstudium an der Musikhochschule in Berlin. Dort hatte ich durch meinen Lehrer Kontakt zur Avantgarde-Musik der damaligen Zeit. Ich erkannte jedoch schnell, daß diese Richtung nicht meinem künstlerischen Ausdruckswillen entsprach. Ich wechselte dann nach kurzer Zeit an die Musikhochschule Hannover, schloß dort aber […]